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Suchbegriff: Finanzen & Wirtschaft

Kasachstan hat umfassende Vorschriften für Kryptowährungen eingeführt, die seiner Zentralbank die Befugnis übertragen, zu genehmigen, welche digitalen Vermögenswerte an regulierten Börsen gehandelt werden dürfen. Der neue Rechtsrahmen sieht ein dreistufiges System für digitale Finanzanlagen vor und geht gleichzeitig gegen ungesicherte Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum vor. Das Land hat aggressive Maßnahmen gegen illegale Krypto-Geschäfte ergriffen, Hunderte von nicht autorisierten Börsen geschlossen und plant gleichzeitig die Gründung von Krypto-Banken und die Einrichtung eines nationalen Kryptowährungs-Reservefonds im Wert von 500 Millionen bis 1 Milliarde US-Dollar.
Der deutsche Aktienmarkt ist anfällig für erhebliche Korrekturen, da der DAX-Index angesichts erneuter Zollstreitigkeiten zwischen den USA und Europa unter 25.000 Punkte gefallen ist. Die Umfrage „Handelsblatt Dax Sentiment” zeigt, dass die Stimmung der Anleger weiterhin hoch ist, aber widersprüchliche Indikatoren deuten auf eine Anfälligkeit des Marktes hin, sodass Experten kurzfristigen Anlegern Gewinnmitnahmen und Vorsicht raten.
Der Internationale Währungsfonds berichtet, dass Finnland aufgrund seiner hohen Staatsverschuldung vor jahrelangen finanziellen Herausforderungen steht, und empfiehlt umfassende Reformen, darunter eine Konsolidierung der Mehrwertsteuer, Erhöhungen der Grundsteuer, Effizienzsteigerungen im Sozialversicherungswesen, die Integration von Einwanderern in den Arbeitsmarkt und Änderungen im Hochschulsystem, um finanzielle Stabilität und Wirtschaftswachstum zu erreichen.
Der US-Dollar schwächte sich ab, da die erneuten Drohungen des ehemaligen Präsidenten Donald Trump in Bezug auf Grönland die Besorgnis über den Verkauf von US-Vermögenswerten wiederbelebten und damit die Unsicherheit des Marktes hinsichtlich geopolitischer Spannungen und möglicher wirtschaftlicher Auswirkungen widerspiegelten.
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde hat ihre Befugnisse zur Bekämpfung der Geldwäsche mit Wirkung zum 1. Januar 2026 offiziell an die AMLA, die neue AML-Behörde der EU, übertragen. Dies markiert eine bedeutende Veränderung in der europäischen Finanzkriminalitätsaufsicht, da die AMLA nun für die Überwachung und Harmonisierung des AML-Ansatzes der EU, die Vervollständigung des einheitlichen Regelwerks und die direkte Beaufsichtigung von 40 der komplexesten Finanzinstitute der EU verantwortlich ist. Die EBA wird sich weiterhin durch aufsichtsrechtliche Vorschriften mit Geldwäscherisiken befassen und im Rahmen einer neuen Vereinbarung mit der AMLA zusammenarbeiten.
Der Artikel befasst sich mit dem steigenden Risiko von „gefallenen Engeln” – Anleihen, deren Rating von Investment Grade auf High Yield herabgestuft wurde. Obwohl diese Anleihen im letzten Jahr eine bessere Performance als hochwertige Anleihen erzielten und sich nach einer Herabstufung in der Regel schnell erholen, erwarten Analysten für dieses Jahr ein deutlich höheres Volumen an herabgestuften Unternehmensanleihen. Ford wird als potenzieller gefallener Engel genannt, der zu einem Ausverkauf von Fonds führen könnte.
Der Luxusimmobilienmakler Engel & Völkers erzielte 2025 einen Rekordprovisionsumsatz von über 1,3 Milliarden Euro und verzeichnete damit trotz der Herausforderungen auf dem deutschen Immobilienmarkt sein erfolgreichstes Jahr. Das Wachstum des Unternehmens verdeutlicht drei wichtige Branchenerkenntnisse: die anhaltende Konsolidierung des fragmentierten deutschen Maklermarktes, die Widerstandsfähigkeit trotz laufender Ermittlungen zu Beschäftigungspraktiken und positive Auswirkungen auf Wettbewerber wie Von Poll Immobilien. Das Unternehmen beschleunigt seinen Wachstumskurs durch internationale Expansion und erhöhte Technologieinvestitionen.
Deutschland hat ein Förderprogramm für Elektrofahrzeuge in Höhe von 3 Milliarden Euro aufgelegt, das allen Herstellern, einschließlich chinesischer Automobilhersteller, offensteht und rückwirkend von 2026 bis 2029 gilt. Das Programm zielt darauf ab, die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu fördern, indem es Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen Subventionen in Höhe von 1.500 bis 6.000 Euro für Batteriefahrzeuge, Plug-in-Hybride und Range-Extender-Modelle gewährt. Dies steht im Gegensatz zu den britischen Maßnahmen, die chinesische Hersteller einschränken, da der deutsche Umweltminister erklärte, die Regierung stelle sich trotz der EU-Antisubventionszölle auf chinesische Importe „dem Wettbewerb”.
Der Bierabsatz von Carlsberg ist erstmals unter 50 % des Gesamtumsatzes gefallen, was die rückläufige Nachfrage nach alkoholischen Getränken widerspiegelt. CEO Jacob Aarup-Andersen setzt eine Diversifizierungsstrategie um, die sich auf Erfrischungsgetränke und alkoholfreie Getränke konzentriert, um eine „Schutzmauer” um das traditionelle Biergeschäft zu errichten. Das Unternehmen hat durch Übernahmen wie Britvic und die Expansion in den Bereich alkoholfreier Getränke ein stärkeres Wachstum erzielt, wobei ähnliche Trends auch bei seiner Schweizer Tochtergesellschaft Feldschlösschen zu beobachten sind.
Die Zurich Insurance Group hat ein verbessertes Übernahmeangebot von 1280 Pence pro Aktie für den britischen Spezialversicherer Beazley vorgelegt, was einer Prämie von 56 % gegenüber dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag entspricht. Durch die Übernahme würde ein weltweit führender Spezialversicherer mit Bruttoprämien von rund 15 Milliarden US-Dollar entstehen, was den strategischen Prioritäten von Zurich entspricht. Während die Beazley-Aktie aufgrund dieser Nachricht deutlich zulegte, geriet die Zurich-Aktie unter Druck. Die Finanzierung der Transaktion würde aus Barreserven, Schuldtiteln und Aktienplatzierungen erfolgen.

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